London Part I

Travel Journey

Als meine Mutter mich fragte, auf welche Stadt ich Lust hätte, in die wir in den Ferien zu zweit fahren könnten, habe ich mich ziemlich schnell für London entschieden. Und wieso, wenn dort sogar momentan so viele Anschläge sind?
Meine Mutter war sich deswegen auch etwas unsicher, aber eigentlich ist man in keiner Stadt zur Zeit wirklich sicher.

In London war ich einmal mit meinen Großeltern, was jedoch schon viele Jahre her ist, sodass ich nur noch leichte Erinnerungen daran hatte, aber eben nur Gute.

Da ein Travel Journey von einigen gefragt war, habe ich mich dazu entschieden, meine London Reise in zwei Parts auf meinem Blog zu teilen. Ich hoffe natürlich, dass es für viele interessant ist und vielleicht ein paar Ideen für die dabei sind, die auch vorhaben, eine Reise nach London zu machen.

Am Sonntag Nachmittag ging die Reise sozusagen los, auch wenn wir am Montag erst wirklich in London ankamen. Der Bus war ziemlich groß und ganz gemütlich, man sollte sogar Wifi und Strom haben, aber der Fahrer wusste leider nicht, wie man es anschaltet. Die Fahrt verlief ganz gut, bis wir um Mitternacht eine brittische frau in Frankreich abholten, welche davon überzeugt war, sie hätte ein Ticket für die Fahrt zurück nach England. Anscheinend hatte sie aber kein Richtiges und eine laute Diskussion mit dem Fahrer begann, sodass der ganze Bus schnell wach war. Es dauerte eine halbe Stunde, bis der Fahrer und etliche andere Fahrgäste die Frau endlich wieder aus dem Bus bekamen…

(Nachts im Reisebus)

Gegen zwei Uhr kamen wir dann auf die Fähre nach England. Es war eiskalt, sodass wir nur ganz kurz auf dem Deck waren, womit wir bei diesem eiskalten windigen Wetter natürlich die einzigen waren. In der Fähre haben sich alle mit ihren Decken wieder schlafen gelegt, nach der Hälfte der Fahrt bin ich dann auch auf einer Bank eingeschlafen, auch wenn es wirklich nicht gemütlich war.

Die restliche Fahrt mit dem Bus nach London habe ich dann komplett durchgeschlafen.

Als ich aufwachte, fuhren wir genau grade nach London rein. Am frühen Morgen, im immernoch leicht Dunkeln, vorbei an der Themse, am London Eye, eben geöffneten Bistros und den bekannten Telefonzellen.
Tatsächlich waren wir schon vor 7 Uhr morgens am Hotel, unser Zimmer war aber erst um 12 Uhr für uns reserviert. Also stellten wir unsere Koffer ab und machten uns auf den Weg. Ich war erleichtert, dass ich nur mit meiner Mutter reiste und wir uns so viel mehr mit Shopping beschäftigen konnten statt mit dem (immer selben und für mich teils langweiligem) Sightseeing, welches wir aber natürlich nicht komplett wegfielen ließen. Da wir nichts mit dem Morgen  anzufangen wussten, machten wir uns auf den Weg zur Tower Bridge.


(kurz nach unserer Ankunft in der Nähe des Hotels)

Es war natürlich ziemlich kalt und windig dort, aber von der Brücke hatte man einen sehr schönen Ausblick auf die Themse und viele neumodische Gebäude. Am anderen Ende der Tower Bridge liefen wir in das ‚Business Viertel‘ von London, Nahe der underground station ‚London Bridge‘. Mir gefielen die gigantischen, glasigen, neudmodischen Gebäude und die vielen to-go Restaurants, welche eine große Auswahl an gesunden Snacks hatten. Es gab frische Sandwiches, Baguettes, Salate, Wraps und vieles mehr zum mitnehmen, oft mit ‚Superfoods‘ wie Quinoa, Avocado, Nüssen und anderem – perfekt für unterwegs, eine gute Auswahl und es sieht eigentlich immer sehr schön aus.


(am Ende der Tower Bridge, im Business Viertel)

Als wir dann zurück zum Hotel fuhren, gingen wir vorher noch bei Costa frühstücken und starteten unseren Trip mit einem richtigem englischen Frühstück. Zwar nicht die gewohnten Würstchen und Baked Beans, aber dafür ein warmer Porridge mit Honig und schwarzer Tee.

Am Mittag fuhren wir dann zum Camden market, welchen ich aber besser in Erinnerung hatte. Für mich war es nichts besonderes mehr, weil er größtenteils aus Souvenir shops und Schuhläden bestand.

Mittagessen holten wir uns dann bei der Bistro kette ‚Pret a Manger‘, welche es in ganz London an jeder Ecke gibt. Aber ich kann wirklich sagen, dass es mein Favorit unter den gesunden Food-shops ist. Ich entschied mich für einen Quinoa-Wildreis Salat, auf dem unter anderem Cashew Nüsse, Curry-Blumenkohl und Edamame waren.


(Mittagessen im Hyde Park)

Wir fuhren mit der Underground in den Hyde Park, um dort unsere (wirklich fotogenen) Salate zu essen und danach in der Ecke der Regent street ein paar Läden anzuschauen, wie Selfridges und den total überfüllten Primark.
Als wir dann abends wieder zu unsererStation  ‚Ealrs Court‘ fuhren, welche nur eine Straßenecke von dem Hotel entfernt ist, liefen wir noch die Straße dort entlang. Das Hotel liegt dort ziemlich zentral und wenige Meter entfernt sind zwei Supermärkte, Burger King, Mc Donalds und eigentlich alles was man in der Nähe brauchen könnte. Wir tranken noch etwas bei Starbucks und machten uns dann endlich auf dem Weg zum Hotel, wo wir gemütlich im großen Bett auch unser To-go Essen aßen, was wir uns extra vorher gekauft haben.

So gegen 22h gingen wir im Schlafanzug nochmal zu dem Supermarkt, welcher praktischer weise wirklich direkt um die Ecke lag. Wir kauften uns jeder noch einen großen Pint Eis. Das eis von ‚Oppo‘ ist ziemlich kalorienarm und die Sorte ’salted caramel‘ schmeckte wirklich lecker, aber leider gibt es dieses Eis nicht in Deutschland.


(Die Eis Pints aus dem Supermarkt)

Am Dienstag morgen stellten wir unsere Wecker auf 7 Uhr und machten uns fertig. Das Hotel Frühstück ist ganz okay, es gibt verschiedene Cornflakes, Brote (auch Vollkorn Toast), Croissants und Obst.

Wir begonnen unseren Tagestrip auf der bekannten Oxford Street. Auf der langen Einkaufs Straße sind so gut wie alle Läden zu finden, ob Süßigkeiten, Basic- Klamotten läden wie Bershka oder h&m, noble Boutiquen oder Drogerie Märkte.


(auf der Oxford Street)

Zum Mittag besorgten wir uns wieder gesunde Sandwiches, diesmal in der großen, an Auswahl reichen ‚M&S foodhall‘.

Wir wollten uns draußen auf eine Bank setzen, aber wirklich viele konnte man nicht finden, und wenn, dann waren sie natürlich besetzt. Nach langer Zeit fanden wir dann aber noch Platz für unser kleines Picknick.


(das Avocado-Sandwich aus der Foodhall)

An die Oxford Street grenzt direkt das Viertel Soho, in welches wir automatisch herein liefen.

Neben vielen Theatern und Restaurants fanden wir dann auch eine Gasse mit trendigen Eisdielen etc, unter Anderem gab es dort dieses Eis, welches in Blütenform serviert wird, Bubbletea und Ben and Jerry’s.

Der ‚Ben and jerry’s Scoop Shop‘ war nicht besonders groß, aber wir bekamen einen gemütlichen Platz, an dem wir (zum Glück) sogar unsere Handys laden konnten. Ich hatte die Sorten Cinnamon Buns und Empower Mint, welches ich in Deutschland noch nie gesehen habe.


(das Eis bei Ben & Jerry’s)

Später fuhren wir zum Piccadilly Circus. Ich konnte mich von früher an große Bildschirme an den Häusern erinnern mit bunten Werbefilmen, aber davon habe ich leider nicht so viele gesehen, nur einige große Werbeplakate.

Neben dem großen m&m-, Lego- und Nickelodeon Store und vielen anderen großen Geschäften, standen auf der Straße viele Straßenkünstler, um die sich viele Leute versammelt hatten.

Am späteren Abend entschieden wir uns dann, noch einmal zu dem großen Supermarkt ‚Tesco‘ zu fahren, indem es viele Süßigkeiten und andere Dinge zu einem guten Preis gab.

Als wir dann wieder am Hotel waren, machten wir es uns in dem kleinen Zimmer gemütlich und aßen unsere Salat Boxen, welche wir uns in einem der vielen to-go Bistros vorher holten.

Mittwoch sollte es nach Wetteraussage den ganzen Tag regen. Und so war es auch, als ich am frühen Morgen schon die nassen Straßen sehen konnte. Was kann man an so einem Tag also machen, außer in überdachte Einkaufscentren zu fahren?

(morgens im Hotel)

Nach dem Frühstück fuhren wir direkt in den Canada Square. Das Canary Wharf soll wohl das ‚Manhattan Europas‘ sein, wovon wir aber nicht viel sehen konnten, da es außerhalb des Shoppingscenters wie aus Eimern schüttete.


(vor dem Canada Square im Regen)

Im Canads Square gab es viele noble Läden und viele kleine Bistros. Ganz zu Anfang fanden wir den großen Supermarkt ‚Waitrose‘, welcher mich etwas an den holländischen ‚Albert Heijn‘ erinnerte und die Preise auch ganz okay für london, welche zu den teuersten Städten der Welt gehört, waren.

Zum Mittagessen entschieden wir uns in das luxuriöse Einkaufshaus Harrots zu fahren. Es war dort aber sehr überfüllt und die Preise nochmal dreimal höher als in anderen Restaurants.

Die Food Hall war jedoch sehr interessant und es gab von allem was zu sehen, von Mini-Quiches zu süßen kleinen Cupcakes. Wir hatten Glück und grade wurden umsonst Stücke eines Galaxy Cronuts verteilt.


(der Galaxy Cronut im Harrots)

Wir fuhren nun mit der Underground auf die Oxford Street, weil wir dort ein Café entdeckt hatten, welches Schwarzbrot schön und verschieden belegte. Aber es gab kaum vegetarische Auswahl, weshalb wir wieder zu ‚Pret a Manger‘ gingen. Die Auswahl dort ist aber sehr groß und es hört sich eigentlich alles lecker an, weshalb es hat nicht so schlimm ist, letztendlich öfters dorthin zu gehen.


(die Pita bei Pret a Manger)

Da man im Regen weiterhin nicht hinaus konnte und es, wie es hier in England gesagt wird, ‚Cats and Dogs‘ geregnet hat, fuhren wir nach Westfield London, eines der größten Einkaufs Zentren Europas.

Es war wirklich sehr groß und unübersichtlich, aber so gut wie alle Läden konnte man dort finden und auch alle Arten von Restaurants und generell Essen. Wir fanden dort auch ‚Snog frozen yogurt‘, in welchem wir vorhatten, einen frozen yogurt zu essen, aber da es so überfüllt war, entschieden wir uns, in den Snog in Nähe des Picadilly Circus zu fahren.


(im Westfield London Center)

Damit wir mindestens einmal mit dem bekannten roten Bus gefahren sind, stiegen wird dort hinein bis zur Station Notting Hill. Wir hatten sogar den begehrtesten Platz; auf der oberen Etage des Busses ganz vorne. Auch wen natürlich die Scheibe beregnet war.


(im roten Doppeldeckerbus)

Bei Snog gab es viel Auswahl und die Frozen yogurts wurden mit Agavendicksaft statt Zucker hergestellt. Bei der Basis gab es statt dem normalen frozen yogurt auch besondere Sorten. Ich wollte einen Grünen mit Matcha Geschmack, welchen es aber leider nicht mehr gab. Aber der säuerliche, einfache frozen yogurt geht natürlich auch immer, vorallem mit leckerer dunkler Schokolade.


(der Frozen Yogurt mit Dark chocolate nibs)

Zum Abend liefen wir noch etwas am Picadilly Circus entlang, aber besonders Spaß machte es bei dem Platzregen nicht. Wir fuhren also zurück ins Hotel, natürlich wieder mit unserem Snack-pack für den Abend, und machten es uns dort gemütlich.


(am Eingang des Hotels)

Ich bin gespannt auf die nächsten zwei Tage, natürlich werde ich auch wieder davon berichten. Ich hoffe, ich konnte einen kleinen Einblick in meine bisherige Reise geben.

8 Gedanken zu “London Part I

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