London Part II

Travel Journey

Als ich Donnerstag Morgen aufwachte, musste ich realisieren, dass ich nurnoch eine Nacht in diesem Hotelbett vor mir haben werde, bevor es wieder nach Hause gehen wird. Da mein erstes Travel Journey ziemlich gut angekommen ist, werde ich jetzt natürlich auch von meinen letzten Tagen in London berichten.
Am ersten Tag in London entdeckten wir den Bistro ‚Pod‘, indem es zum Frühstück Porridge mit leckeren Toppings zu kaufen gab. Wir nahmen uns vor, während unserer Woche in London einmal dort, statt im Hotel, zu frühstücken. Da Donnerstag ganz gutes Wetter werden sollte (im Gegensatz zum Vortag), machten wir uns schon morgens auf den Weg mit der Underground zur Station ‚London Bridge‘, in welcher sich das Businessviertel befand.

Ich kann nicht sagen wieso, aber ich war gerne an diesem Ort. Vielleicht, weil ich so große moderne Gebäude mag, dort nur strukturierte Arbeiter in Anzügen liefen statt diesen großen chinesischen Touristengruppen, da es dort viele dieser To-go Bistros gab oder vielleicht auch, weil es der erste Ort war an dem wir an unserem ersten Reisetag hinfuhren und es für mich so eine Art Sicherheitspunkt in London war. Ich fühlte mich dort immer nah am Hotel, obwohl wir etliche Stationen in Wirklichkeit davon entfernt waren.

Bei Pod entschied ich mich für einen Porridge mit Agavendicksaft, Erdbeeren, Granatapfel und Acaipulver. Meine Mutter nahm dagegen eine etwas klassischere Variante mit Honig, Banane und Erdnussbutter. Ein perfektes Frühstück, wenn man sich an einem kühlen Morgen mit heissem Porridge aufwärmen kann.

(bei Pod)

An diesem Tag haben wir generell viel unternommen. Nach unserem Frühstück fuhren wir zum Buckingham Palace. Der Platz war sehr voll und viele Touristengruppen sammelten sich vor dem Zaun des Gebäudes. Zu unserem Zeitpunkt war die Queen nicht da, aber den Buckingham Palace könnten wir trotzdem auf der To-do Liste abhaken.

(am Buckingham Palace)

Bei meiner ersten Londonreise, als ich noch einige Jahre jünger war, blieb mir vorallem der älteste Spielzeugladen Londons, Hamleys, in Erinnerung. Und verändert hatte er sich auch nicht, als wir ihn auf der Regentstreet am Vormittag entdeckten. Zwischen den teuren, noblen Modegeschäften, welche es sonst nur auf dieser Straße gab, fiel der Spielzeugladen besonders auf. Schon vor der Tür tanzten ein paar Mitarbeiter zu lauter Musik eine Choreografie und Seifenblasen flogen durch die Luft. Auch von Innen erinnerte Hamelys an einen Spielzeugladen wie aus einem Film, ein reines Kinderparadies. Es flogen kleine Flugzeuge durch die Luft, überall Seifenblasen und Mitarbeiter präsentierten die neusten Spielzeuge. Natürlich war es dort auch sehr voll. Bei den hohen Preisen, zu denen die Spielzeuge verkauft wurden, war es wohl auch eher eine Touristenattraktion als ein Einkaufsladen.

(auf der Regentsteet)

Meine Mutter wollte danach gerne zur Millennium Bridge fahren. Als wir da waren, war ich etwas enttäuscht, da ich sie mir besser vorgestellt hatte. Sie war ziemlich klein und unspektakulär, aber den schönen Blick über die Themse hatte man trotzdem.

Ich wollte am Mittag dann zum Covent Garden. Die ‚Markthalle‘ an sich war sehr schön gestaltet, mit kleinen Läden und süßen Restaurants. Dort waren auch viele Krimskrams-Läden zu finden; etwas Abwechslung zu all den anderen und immer den selben Geschäften in London.

(im Covent Garden)

Direkt dahinter fanden wir den Jubilee Market. Er bestand aus vielen kleinen Ständen und ich fand ihn sogar interessanter als den Covent Garden, auch wenn es dort um einiges enger war. Es gab viele verschiedene Dinge zu sehen, von T-shirts bis zu selbstgeschnitzten Kugelschreibern.

Zum Mittagessen setzten wir uns in die M&S Foodhaul. Ich nahm ein Sandwich mit Tomate, Spinatblättern und Ei. Obwohl ich garnicht so auf Eiersandwiches stehe, musste ich es einfach nehmen, da ich das Brot so interessant fand. Die Sandwichscheiben waren aus ‚Dried Tomato Bread‘ , in welches Stückchen von getrockneten Tomaten bereits gebacken waren.

(das Sandwich in der Foodhall)

Danach fuhren wir zu unserer Lieblingseisdiele am Picadilly Circus- Ben and Jerry’s.Dort konnten wir zum Glück wieder unsere Handys aufladen, da es in manchen Restaurants und Bistros in London Ladestationen an den Sitzplätzen gab, was für uns echt praktisch war.

Ich nahm diesmal die Sorten Chunky Monkey (mit Bananen Eiscreme) und Phish food (mit Marshmallow Creme).

(bei Ben and Jerry’s)

Ohne dass es mir beim auswählen bewusst war, hatte ich somit sehr viel Schokolade, da im Chunkey Monkey nicht nur große Schokobananen waren, sondern man in Phish Food auch süsse Fische (natürlich aus Schokolade), finden konnte.

Da wir immernoch nach neuen Süßigkeiten zu nicht all zu überteuerten Preisen suchten, hatte meine Mutter im Internet den Supermarkt ‚Morrisons‘ herausgesucht, welcher in der Nähe des Camden Markets war.

Diesmal entdeckten wir durch Zufall auch erst den spannenderen Teil des Camden Markets, indem es unter anderem viele Stände mit Trendfoods wie Rainbow Bagels, frittierten Oreobällchen, veganem Cookie Dough und vielem anderen gab.

Der Supermarkt Morrisons erinnerte vom Aufbau etwas an Real. Dort gab es sehr viel Auswahl an allen möglichen Lebensmitteln und am Ende kamen wir doch mit vollgepackten Einkaufstaschen heraus, obwohl wir dachten, wir bräuchten nicht mehr so viel.

Am Abend wollten wir zum London Eye, eine schöne Fahrt im Dunkeln machen. Leider mussten wir feststellen, dass der Ticketverkauf an dem Tag etwas früher eingestellt wurde. Wir liefen trotzdem in der Abenddämmerung die Promenade an der Themse entlang. London im Dunkeln, mit den vielen schönen Lichtern, war wunderschön. Nach ein paar Metern strahlte uns ein helles Karussell entgegen, auf welchem stand, dass man niemals zu alt für eine Karusselfahrt sei. Natürlich machten wir beide auch eine Fahrt auf dem Karussell, welches wirklich etwas zu schnell für kleine Kinder gewesen wäre. Es war ein guter Trost zum London Eye und machte wirklich Spaß. Generell ist London abends sehr schön und immernoch belebt, erst um 22:30 waren wir wieder im Hotel.

Freitag war schon unser letzter Tag, und natürlich konnten wir nicht nach Hause fahren, ohne eine Fahrt auf dem London Eye gemacht zu haben! Schon direkt nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg, was wirklich eine gute Idee war, wie wir später feststellten.

Da wir somit ziemlich früh dort waren, mussten wir auch gar nicht so lange warten, mit insgesamt nur 25min vom Ticketkauf bis zur Fahrt. Schon kurz nach uns verlängerte sich die Warteschlange um das mindestens dreifache. Es ist also wirklich sehr lohnenswert, schon früh morgens zum London Eye zu fahren, wenn man nicht den halben Tag anstehen will.

(auf dem London Eye)

Die Fahrt war auch sehr schön, man hatte eine gute Sicht über die Stadt. Von oben konnte man viele Sehenswürdigkeiten betrachten, die kleinen Häuser, die lange Themse und vieles mehr. Die Fahrt lohnt sich wirklich, auch für das Geld und die (vielleicht) lange Wartezeit.
Da wir Mittwoch nicht wirklich den Canary Wharf, wegen des starken Regens, sehen konnten, fuhren wir am Vormittag noch einmal dort hin. Auch dort waren größtenteils wieder diese typischen Businessleute, welche in ihren Anzügen mit Aktentasche und grünen Smoothies in der Hand zwischen den großen Gebäuden liefen. Es gab dort viele schöne Hochhäuser und es erinnerte wirklich an Manhattan, auch wenn ich noch nie dort war.

Danach fuhren wir nach Nottinghill, wo wir uns direkt erstmal nach Pret a Manger setzten und ich einen Wrap mit Hummus probierte. Obwohl ich Kichererbsen echt gerne mag, hat mir der Hummus nicht sonderlich geschmeckt.
In Nottinghill gab es einen Markt, welcher sich über eine lange Straße gestreckt hat. Neben vielen antiken Läden gab es auch viele Stände mit Früchten, Crepes und anderem Essen.

(in Nottinghill)

Nottinghill ist auch für seine Häuser bekannt, welche wirklich sehr groß, teils bunt und ziemlich schön waren. Der Markt an sich hat mir persönlich nicht so gefallen, aber die Häuser waren zum Teil echt bewundernswert.

Am letzten Tag entschieden wir uns natürlich dazu, noch einmal Frozen yogurt bei Snog zu essen. Dafür fuhren wir wieder zum Picadilly Circus. Diesmal nahm ich als Topping Erdbeeren und Cookie Dough, welchen ich beim letzten Mal echt übersehen haben muss. Meine Mutter hatte noch Fudge Brownie als Topping. Schade, dass es bei uns in der Nähe hier in Deutschland keinen Frozen Yogurt mit solchen Toppings gibt, in unserer Stadt gibt es nicht einmal Frozen Yogurt.

(der Frozen Yogurt mit Cookie Dough)

Während unserer Tage in London haben wir sehr oft Leute mit Tüten vom ‚Whole Food Market‘ gesehen, aber wir haben nie den Laden gefunden. Durch Zufall entdeckten wir ihn dann doch in der Nähe von Snog. Es gab dort viele interessante und Bio-Lebensmittel, und auch frisches Essen. Unter anderem verkauften sie frische warme Stücke Pizza und es gab Salat- und Lunchbars, an denen man sich selber Boxen zusammenstellen konnte mit Dingen wir gerösteten Kichererbsen, Süsskartoffel, Quinoa und vielem mehr. Wir ärgerten uns echt, dass wir den Laden nicht früher entdeckt hatten, da es dort sehr gute Möglichkeiten gab, selber ein leckeres Essen zu gestalten. Natürlich musste ich mir eine Salatbox für die Rückfahrt zusammenstellen, unter anderem mit Quinoa, Süsskartoffel, Tofu, Edamame, Wildreis und schwarzen Linsen.

(der Salat aus dem Whole Food Market)

Am Abend mussten wir dann am Hotel unsere Koffer abholen, da die Rückfahrt um 21:30 begann. Vorher blieb uns noch etwas Zeit und wir tranken noch einen Eistee bei Starbucks, wo wir zum Glück nochmal unsere Handys aufladen konnten.

Dan mussten wir uns auch schon auf den Weg zum Busbahnhof machen. Ich war froh, dass wir wieder über Nacht fuhren und ich habe wirklich bis um 2 Uhr schlafen können, als wir auf die Fähre kamen.

(auf der Rückfahrt im Bus)

Wir hatten Glück und bekamen auf der Fähre noch einen guten Sitzplatz mit eigenem Tisch, denn viele Passagiere mussten tatsächlich auf dem Boden die zwei Stunden weiterschlafen, da es keinen Platz mehr gab. Wir aßen unser sehr spätes Abendessen aus dem Whole Food Market und gaben unsere letzten Pounds in dem Bordshop aus.

Die restliche Fahrt verlief auch recht gut, bis wir Samstag mittags wieder zu Hause ankamen. Ich konnte in London viele schöne und leckere Sachen kaufen und habe natürlich viele schöne Erinnerungen gesammelt, die ich hoffentlich gut mit euch teilen konnte- vielleicht waren auch ein paar gute Insidertipps von mir dabei, die ich für andere Reisende geben konnte.

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